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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 17. April 2026

Anbieter

KonSaaS UG (haftungsbeschränkt)
vertreten durch den Geschäftsführer Christoph Konersmann
Albert-Einstein-Straße 34
63322 Rödermark
Deutschland
E-Mail: info@konsaas.deNachfolgend „Anbieter" oder „Pack2B".

Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB. Übersetzungen dienen ausschließlich der Information; im Fall von Widersprüchen geht die deutsche Fassung vor.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen KonSaaS UG (haftungsbeschränkt), Albert-Einstein-Straße 34, 63322 Rödermark, vertreten durch den Geschäftsführer Christoph Konersmann (nachfolgend „Anbieter" oder „Pack2B"), und dem Mandanten (nachfolgend auch „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Plattform „Pack2B" (nachfolgend „Plattform").

(2) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Eine Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Mandanten werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(4) Die jeweils aktuelle Fassung dieser AGB ist unter pack2b.de/agb abrufbar.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Plattform und ihrer Tarife auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Mandanten.

(2) Mit Anklicken der Schaltfläche „Abonnement buchen" (oder einer sinngleichen Schaltfläche) gibt der Mandant ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines entgeltlichen Abonnements ab. Vor Abgabe des Angebots hat der Mandant durch Anklicken einer Checkbox zu bestätigen, dass er diese AGB und die Datenschutzerklärung gelesen hat und akzeptiert.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot des Mandanten durch Freischaltung des Zugangs oder durch eine Auftragsbestätigung in Textform annimmt.

(4) Mit Abschluss des Vertrages bestätigt der Mandant, dass er Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist und zur Vertretung des angemeldeten Unternehmens berechtigt ist.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, Registrierungen und Vertragsangebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 3 Leistungsumfang und Änderungsvorbehalt

(1) Der Anbieter stellt dem Mandanten die Cloud-basierte SaaS-Plattform „Pack2B" zur Nutzung über das Internet bereit. Pack2B ist eine mandantenfähige Plattform zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen für Umzugsunternehmen und umfasst insbesondere:

  • Auftragsmanagement und -abwicklung
  • Kundenmanagement (CRM)
  • Rechnungsstellung einschließlich ZUGFeRD/Factur-X-konformer elektronischer Rechnungen
  • Mitarbeiterverwaltung und Einsatzplanung
  • Ticketsystem und Kundenkommunikation
  • Formular- und Dokumentenmanagement
  • optionale KI-gestützte Automatisierungsfunktionen (Add-On „KI-Assistent")

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des vom Mandanten gewählten Tarifs sowie der zusätzlich gebuchten Add-Ons zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

(3) Die Plattform wird als Software-as-a-Service (SaaS) erbracht. Der Mandant erhält für die Vertragslaufzeit ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares Nutzungsrecht. Eine Installation beim Mandanten erfolgt nicht. Der Übergabepunkt ist der Routerausgang des Rechenzentrums, in dem die Plattform betrieben wird.

(4) Der Anbieter entwickelt die Plattform laufend weiter. Updates, Fehlerbehebungen und funktionale Erweiterungen werden automatisch eingespielt. Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang zu erweitern oder anzupassen, solange die wesentlichen, vertraglich zugesagten Funktionen des gewählten Tarifs erhalten bleiben. Wesentliche, für den Mandanten nachteilige Änderungen werden mindestens 30 Tage im Voraus in Textform angekündigt; dem Mandanten steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu.

§ 4 Testphase

(1) Für die Tarife „Starter" und „Professional" gewährt der Anbieter eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Freischaltung des Zugangs. Während der Testphase steht der im gewählten Tarif vorgesehene Funktionsumfang zur Verfügung; Einschränkungen bestimmter Funktionen oder Kontingente sind in der Leistungsbeschreibung ausgewiesen.

(2) Kündigt der Mandant den Vertrag innerhalb der 14-tägigen Testphase in Textform, entsteht keine Zahlungspflicht. Ohne fristgerechte Kündigung wird das Abonnement mit Ablauf der Testphase automatisch kostenpflichtig fortgeführt; die erste Rechnung wird zum ersten Tag nach Ablauf der Testphase gestellt.

(3) Für den Tarif „Business" besteht keine Testphase. Der kostenpflichtige Leistungsbezug beginnt mit dem Vertragsschluss (siehe § 5).

(4) Der Anbieter behält sich vor, eine erneute Testphase für denselben Mandanten oder für verbundene Unternehmen abzulehnen, wenn eine Testphase bereits in Anspruch genommen wurde.

§ 5 Fernabsatz-Widerrufsrecht und ausdrücklicher Verzicht (Business-Tarif)

(1) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein gesetzliches Widerrufsrecht nach den §§ 312g, 355 BGB besteht für Unternehmer grundsätzlich nicht.

(2) Wird der Vertrag gleichwohl im Fernabsatz geschlossen und ist der Mandant ausnahmsweise als Verbraucher anzusehen, gilt für die Tarife „Starter" und „Professional" die 14-tägige Testphase gemäß § 4 Abs. 1 als vertragliche Ausgestaltung, die das Widerrufsinteresse wahrt: der Mandant kann den Vertrag innerhalb der Testphase ohne Angabe von Gründen und ohne Zahlungspflicht beenden.

(3) Für den Tarif „Business" beginnt der Anbieter mit der Leistungserbringung unmittelbar nach Vertragsschluss. Der Mandant erklärt mit Buchung des Business-Tarifs gemäß § 356 Abs. 5 BGB ausdrücklich: „Ich verlange, dass der Anbieter mit der Erbringung der digitalen Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Ich verzichte auf mein Widerrufsrecht und nehme zur Kenntnis, dass ich es mit Beginn der Leistungserbringung verliere." Diese Erklärung erfolgt durch das separate Anklicken einer hierfür vorgesehenen Checkbox im Buchungsprozess.

(4) Außerhalb der in diesem Paragraphen genannten Fälle besteht kein Widerrufsrecht.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Tarifpreis gemäß Preisliste. Alle Preise verstehen sich in Euro und zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus. Bei monatlicher Zahlweise wird die Vergütung zum Beginn des jeweiligen Abrechnungsmonats fällig. Bei jährlicher Zahlweise wird die Jahresvergütung zum Beginn des Jahreszeitraums fällig; als Gegenleistung gewährt der Anbieter einen Rabatt gegenüber der Summe der monatlichen Preise gemäß aktueller Preisliste.

(3) Die Zahlung erfolgt bargeldlos über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. (SPEL), Dublin. Zugelassene Zahlungsarten sind SEPA-Lastschrift und Kreditkarte. Der Anbieter stellt dem Mandanten ZUGFeRD-/Factur-X-konforme Rechnungen im PDF/A-3-Format bereit.

(4) Gerät der Mandant mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Der Anbieter mahnt ausstehende Beträge nach 3, 7 und 14 Tagen. Besteht der Zahlungsrückstand auch nach Ablauf von 21 Tagen fort, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform zu sperren. Die Daten des Mandanten werden nach einer Sperre noch 30 Tage vorgehalten; danach ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung gemäß § 7 Abs. 3 berechtigt. Die Pflicht des Mandanten zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt während der Sperre bestehen.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums anzupassen. Der Mandant hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.

(6) Die Aufrechnung gegen Forderungen des Anbieters ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.

(2) Das ordentliche Kündigungsrecht richtet sich nach dem gewählten Abrechnungszeitraum: Monatsabonnements können jederzeit zum Ende des laufenden Kalendermonats gekündigt werden. Jahresabonnements können zum Ende des bezahlten Jahreszeitraums gekündigt werden; erfolgt keine Kündigung, verlängern sie sich um jeweils ein weiteres Jahr.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn (a) der Mandant trotz Mahnung und angemessener Nachfrist mit der Zahlung der Vergütung für zwei aufeinanderfolgende Abrechnungszeiträume in Verzug ist, (b) der Mandant wiederholt oder schwerwiegend gegen seine Pflichten nach § 9 verstößt oder (c) über das Vermögen des Mandanten ein Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform. Der Mandant kann die Kündigung per E-Mail an cancel@pack2b.de erklären oder die Selbstbedienungsfunktion im Plattform-Portal nutzen.

(5) Nach Wirksamkeit der Kündigung stellt der Anbieter dem Mandanten für einen Zeitraum von 30 Tagen die Möglichkeit zum Export seiner Daten in maschinenlesbaren Formaten (JSON, CSV) zur Verfügung. Nach Ablauf dieser Frist werden sämtliche Mandantendaten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (insbesondere § 147 AO) entgegenstehen; hiervon betroffene Daten werden für die Dauer der Aufbewahrungsfrist gesperrt und anschließend gelöscht.

§ 8 Service Level und Wartung

(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 % im Monatsmittel an, gemessen am Übergabepunkt gemäß § 3 Abs. 3.

(2) Geplante Wartungsfenster werden mindestens 48 Stunden im Voraus in Textform oder im Plattform-Portal angekündigt. Sie werden nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.

(3) Von der Verfügbarkeitsberechnung ausgenommen sind: angekündigte Wartungsfenster; Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Netzwerkstörungen Dritter, Ausfälle bei Sub-Processoren, DDoS-Angriffe); Störungen, die durch den Mandanten oder dessen Nutzer verursacht wurden.

(4) Bei Unterschreitung des Verfügbarkeitsziels besteht kein automatischer Anspruch auf Gutschrift. Abweichende Service-Level einschließlich Gutschriftsregelungen können in individuellen Enterprise-Vereinbarungen festgelegt werden.

(5) Support wird per E-Mail an support@pack2b.de während der üblichen Geschäftszeiten (Mo–Fr, 09:00–17:00 Uhr MEZ/MESZ, ausgenommen gesetzliche Feiertage in Hessen) angeboten.

§ 9 Pflichten des Mandanten

(1) Der Mandant ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername, Passwort, Zwei-Faktor-Token) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Der Anbieter stellt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zur Verfügung; für Konten mit administrativen Rechten ist die Aktivierung der 2FA verpflichtend. Handlungen, die unter den Zugangsdaten des Mandanten vorgenommen werden, werden dem Mandanten zugerechnet, soweit er diese zu vertreten hat.

(2) Der Mandant ist für die Richtigkeit, Rechtmäßigkeit und Freiheit von Rechten Dritter der von ihm in die Plattform eingegebenen Daten und hochgeladenen Inhalte selbst verantwortlich. Der Mandant stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die wegen rechtswidriger Inhalte des Mandanten gegen den Anbieter erhoben werden, sofern der Mandant die Rechtswidrigkeit zu vertreten hat.

(3) Der Mandant darf die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze nutzen. Untersagt ist insbesondere: (a) das Einstellen oder Verbreiten rechtswidriger Inhalte, (b) die Nutzung der Plattform zur Versendung unerwünschter Werbe-E-Mails (Spam), (c) das Umgehen oder Testen von Sicherheitsmechanismen der Plattform ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Anbieters, (d) das Dekompilieren, Disassemblieren oder Rückentwickeln der Plattform, soweit nicht nach zwingendem Gesetz (§ 69e UrhG) gestattet, (e) die Nutzung über das vereinbarte Maß hinaus, insbesondere durch automatisierte Massenabfragen.

(4) Der Mandant ist verpflichtet, seine Daten regelmäßig eigenverantwortlich zu sichern. Die Plattform stellt hierfür Export-Funktionen (JSON, CSV) zur Verfügung. Die vom Anbieter angefertigten Backups dienen primär der Disaster Recovery und ersetzen nicht die Eigenverantwortung des Mandanten.

(5) Soweit der Mandant über die Plattform personenbezogene Daten seiner eigenen Endkunden verarbeitet, ist er datenschutzrechtlich Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Der Anbieter ist insoweit Auftragsverarbeiter. Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), den die Parteien bei Vertragsschluss gemäß Art. 28 DSGVO abschließen (siehe § 11).

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für die unbeschränkte Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und bei ausdrücklichen Zusicherungen.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Kardinalpflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Mandant regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit — insbesondere für mittelbare Schäden, Datenverlust, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen und Ansprüche Dritter — ausgeschlossen. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei einfacher Fahrlässigkeit nur in Höhe desjenigen Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Mandanten (§ 9 Abs. 4) zur Wiederherstellung angefallen wäre.

(4) Die Gesamthaftung des Anbieters für einfache Fahrlässigkeit ist pro Vertragsjahr auf die Summe der vom Mandanten in den jeweils letzten zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Nettovergütung begrenzt.

(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht in den Fällen des Absatzes 1.

(6) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 11 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten regelt die jederzeit unter pack2b.de/datenschutz abrufbare Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Mandanten verarbeitet (insbesondere Daten der Endkunden des Mandanten), schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Der AVV ist als Anlage Bestandteil des Vertrages.

(3) Der Anbieter trifft die nach Art. 32 DSGVO erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) zum Schutz der verarbeiteten Daten. Diese sind im AVV dokumentiert und werden bei Bedarf aktualisiert.

(4) Der Einsatz von Sub-Processoren (insbesondere Hetzner Online GmbH für Hosting, Amazon Web Services EMEA SARL für KI-Inferenz in eu-central-1, Stripe Payments Europe Ltd. für Zahlungsabwicklung und Cloudflare, Inc. für DNS- und DDoS-Schutz) erfolgt auf Grundlage des AVV. Eine aktuelle Liste der eingesetzten Sub-Processoren wird im AVV geführt; Änderungen werden dem Mandanten vorab angekündigt.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern der Mandant Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder seinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Der Anbieter ist berechtigt, den Mandanten auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(3) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für den Verzicht auf dieses Textformerfordernis.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, die dem von den Parteien wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt (salvatorische Klausel). Entsprechendes gilt für Vertragslücken.

(5) Vertrags- und Verfahrenssprache ist Deutsch. Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB. Übersetzungen dienen ausschließlich der Information; im Fall von Widersprüchen geht die deutsche Fassung vor.

(6) Der Anbieter ist gemäß § 36 VSBG weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer.

Christoph Konersmann — Albert-Einstein-Straße 34, 63322 Rödermark

E-Mail: info@konsaas.de

Stand: 17. April 2026